Wandern auf dem Westweg 12.Etappe (West) Kandern - Basel

Überblick

Gemütlich geht es die letzten Kilometer bis Basel durch die Hügellandschaft des Markgräfler Landes, die Toskana Deutschlands, wie einige meinen. Schöne Aussichtspunkte und gemütliche Gasthäuser (Beizen, wie die Einheimischen sagen) laden zum Verweilen ein. Der Übertritt in die Schweiz geschieht ohne bürokratische Hemmnisse in den Weinbergen. Entlang des Flusses Wiese, „des Feldbergs lieblich Töchterlein" (Hebel), geht es durch den Park Lange Erlen zum Badischen Bahnhof in Basel.

Die Fotos können auch als Flash-Show betrachtet werden.

Westweg Etappe 12 (West) gps track
Westweg 12 westl.gpx
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Start/Ziel: Kandern / Basel (Badischer Bahnhof)

Wanderzeit:7 - 8 Stunden

Weglänge: 26 km

Wegenbeschaffenheit: Überwiegend Feldwege, z.T. asphaltiert

Nützliche Informationen und Hinweise

Basel Tourismus  Der Hauptinformationsschalter von Basel Tourismus befindet sich mitten im Zentrum der Stadt, im Stadtcasino am Barfüsserplatz. Tel.: +41 61 2686868 Fax: +41 61 2686870 Mail: info@baseltourismus.ch Öffnungszeiten der Tourist- & Hotel-Information im Stadtcasino am Barfüsserplatz: Mo - Fr 8.30 - 18.30 Uhr, Sa. 10.00 - 17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10.00 - 16.00 Uhr

Touristeninformation Lörrach / Kartenhaus Burghof Lörrach, Herrenstr. 5, 79539 Lörrach, Tel. +49 7621 94089-13, Fax: +49 7621 94089-14, E-Mail: touristik@burghof.com. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00 -18.00 und Sa. 9.00 - 14.00 Uhr.

Kartenmaterial:

Freizeitkarte Nr. 508 Lörrach, 1:50.000, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg.

Westweg Schwarzwald Wanderkarte (Leporello) Verlag Publicpress Geseke (ISBN 978-3-89920-395-0) 1:50 000 (umfasst die gesamte Strecke von Pforzheim bis Basel; zu beziehen auch über Schwarzwald-Tourismus GmbH, Ludwigstraße 23, 79104 Freiburg, Tel.: +49 761 29662271 Fax: +49 761 2962270)

Anreise:

Mit dem Auto: A98 Weil am Rhein - Rheinfelden, Ausfahrt Eimeldingen auf B3 Richtung Haltingen, am Kreisel auf L134 Richtung Kandern.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bus SWEG 55 Basel-Klaraplatz -Weil - Kandern, Buslinien 1 und 2 SWEG Lörrach - Kandern.

Am Endpunkt der Wanderung befindet sich der Bahnhof Basel Badischer Bahnhof. Von dort ICE und Regionalverkehrverbindungen Richtung Freiburg, Karlsruhe (Kursbuchstrecke 702) sowie Richtung Singen (KBS 730). Zur eventuellen Rückfahrt nach Pforzheim in Karlsruhe umsteigen in IC oder RE Richtung Stuttgart.(KBS 770). Unterkunft:Auskunft und Vermittlung bei der Touristeninformation Lörrach bzw. Basel Tourismus (siehe oben).

Jugendherberge Lörrach, Steinenweg 40, 79540 Lörrach (Stetten), Tel: +49 7621 47040, Fax: +49 7621 18156, E-Mail: info@jugendherberge-loerrach.de.

Der Westweg, Gastgeberverzeichnis von Pforzheim bis Basel ( Hrsg. Schwarzwald Tourismus GmbH 2007 , Ludwigstraße 23, 79104 Freiburg, Tel.: +49 761 29662271 Fax: +49 761 2962270) E-Mail: mail@schwarzwald-tourismus.info)

Einkehr / Verpflegung:

Landgasthaus "Bahnhöfli", Holzenerstraße 3, 79400 Kandern-Hammerstein, Tel.: +49 7626 441, E-Mail: info@bahnhoefli.de, Dienstag Ruhetag.

Gasthaus "Alte Krone" Nebenauer Straße 23 , 79400 Kandern-Wollbach Tel.: +49 7626 315, Ruhetage: Montag und Donnerstag. Außerdem Di., Mi. und Fr. bis 16 Uhr geschlossen.

Burgschenke Rötteln, Röttelnweiler 47 ,79541 Lörrach Tel.: +49 7621 52141, Fax: +49 7621 52108, E-Mail: info@burgschenke.deÖffnungszeiten Restaurant: 12.00 bis 14.00 Uhr und 18.30 bis 24.00 Uhr. Ruhetage Restaurant: Sonntag und Montag.Der Biergarten öffnet bei schönem Wetter täglich ab 11.00 (montags nur in der Hauptsaison).
Sonstiges:
Beim Übertritt über die grüne Grenze in die Schweiz muss man gültige Ausweispapiere mit sich führen, Stichprobenkontrollen sind möglich.
Der Schwarzwaldverein hat im Zusammenhang mit der Zertfizierung des Westwegs als Qualitätswanderweg die Wegführung verändert. So führt der Westweg nun von Kandern durch die Wolfsschlucht und den Ort Wollbach zur Ruine Rötteln; vom Parkplatz der Burgruine Rötteln wendet sich der neue Weg direkt nach Röttelnweiler und von dort hinunter in den alten Dorfkern von Tumringen, von dort auf die Höhe zum Wasserbehälter,wo die alte Route wieder erreicht wird.
Sofern Witterung und Schneeverhältnisse es zulassen, ist diese Wanderung auch im Winter möglich.

Ausführliche Tourenbeschreibung

Durch die "Schluchten" des Markgräflerlandes

 

Die letzte Etappe auf dem Weg nach Basel wird uns in eine Landschaft führen, von der René Schickele meinte, dass der liebe Gott, als er seine Segnungen und Wohltaten über der Erde verteilte, über dem Markgräflerland den Beutel mit den besten Inhalten aus der Hand fallen ließ und so diesem Landstrich zu seinen vielen Schönheiten verhalf.

Nach den Tagen in der Bergwelt des Schwarzwaldes wandern wir nun durch eine Hügellandschaft, die von Gesteinen der Jurazeit und des Tertiärs geprägt ist. An die Stelle der Wald- und Weidewirtschaft ist Obstbau, Weinbau und Ackerbau bzw. Gartenbau getreten, kleine Haufendörfer mit ihren typischen Satteldachkirchtürmen ziehen sich entlang der zahlreichen Straßen hin, die Bergkuppen sind mit Laubwald bedeckt.

Wir verlassen Kandern auf der Hammersteinerstraße nach Süden, biegen in den Papierweg nach rechts ein und passieren die alte Papiermühle. Eine Tafel informiert, dass in diesem Haus Johann August Sutter, der „Kaiser von Californien", geboren wurde. Wir erinnern uns: 19. Jahrhundert, Auswanderung und Goldrausch.

Vor der Evangelischen Sozialstation wenden wir uns nach rechts und überqueren auf einem Trampelpfad die Eisenbahnschienen der Kandertalbahn, heute nur noch Museumsbahn, die von Mai bis Oktober als Dampfzug von Haltingen nach Kandern schnauft.

Am Hang entlang zieht sich der schmale Weg bis zum Hebelbrünnle, wo er auf einen von der Talsohle heraufkommenden Waldweg trifft. Diesen wandern wir ein Stück nach rechts, bis wir auf einem Sattel auf eine Wegspinnen treffen. Hier zweigt ein Wanderweg nach rechts in Richtung Kandern ab. Wir nehmen den Pfad nach links und folgen dem Wegweiser Wolfsschlucht.

Durch einen lichten Buchenwald treten wir ein in eine geheimnisvolle Welt von riesigen Kalkfelsen mit Klüften und Höhlungen. Wir sind in der Wolfsschlucht angekommen, deren weiße Kalkfelsen aus der Zeit des Jurameeres vor 130 Millionen Jahren stammen und im Laufe der Zeit durch die Verwitterung zu diesem Blockmeer umgewandelt wurden. Ein besonders markanter Felsen nennt sich Teufelskanzel - die Menschen haben offensichtlich diese Schlucht als Sitz böser Geister und Dämonen angesehen. Mitten in der Schlucht befindet sich ein Rastplatz, an dem wir in Ruhe die Felsformationen auf uns wirken lassen.

 

Über Streuobstwiesen zum Baselblick - das Ziel in Sichtweite

 

Nach Durchquerung der Schlucht steigen wir nach rechts auf einem Pfad bergan , der sich in großem Bogen am Hang entlang zieht. Unterwegs fallen uns Vertiefungen im Waldboden auf. Es handelt sich um Pingen, aus denen bis ins 19.Jahrhundert im Tagebau Bohnerze gewonnen wurden.

Auf der Höhe mündet unser Weg in einen Forstweg, dem wir nach links folgen. Bald können wir diesen breiten Forstweg nach links verlassen. Auf einem Serpentinenpfad geht es hinunter auf den Talboden der Kander. Wir wandern auf einem neu angelegten Waldweg nach rechts leicht ansteigend durch einen Buchenwald bis oberhalb von Hammerstein, dessen Mühle wir von oben durch die Bäume sehen können. Nun geht es steil nach links hinab, an den ersten Häusern des kleinen Ortes vorbei über die Kander und die Eisenbahn hinweg. Rechts lockt das Gasthaus Bahnhöfli zu einer ersten Rast . Wir biegen hinter dem Gasthaus nach rechts in die Straße Im Dörfli ein, der wir wenige Meter folgen um dann nach links zur Landstraße L134 abzubiegen. Diese überqueren wir mit aller Vorsicht - starker Verkehr.

Wir nehmen einen Wiesenweg, der in leichtem Bogen ansteigt zu dem Örtchen Egisholz. Unterwegs passieren wir riesige Stapel von Brennholz, die hier zum Trocknen gelagert sind - eine wichtige Einnahmequelle der Landwirte. In Egisholz folgen wir der Markierung durch den Ort, vorbei an der Kirche hinaus in die Obstwiesen.

Zum Baselblick müssen wir nach etwa 400 m das Asphaltsträßchen nach links verlassen. Wir steigen zum Waldrand auf und gelangen zu diesem schönen Rastplatz mit der entsprechenden Ausstattung, der seinen Namen nicht zu Unrecht erhalten hat: der Blick schweift nach Süden, wo wir zwischen den Hügeln unser Ziel, Basel mit seinen markanten Hochhäusern und Schornsteinen der chemischen Industrie erkennen können. Im Hintergrund erkennen wir die Berge des Schweizer Juras .

Bevor wir allerdings in der Stadt am Rheinknie ankommen, wollen noch einige Kilometer bewältigt werden.

 

Durch den Röttlerwald

 

Vom Baselblick wandern wir auf einem Teersträßchen hinab in den Ort Wollbach, den wir in seiner ganzen Breite durchqueren. Unterwegs sehen wir links am Kronenplatz den sehr gemütlichen Gasthof „Alte Krone", der eine Rast rechtfertigen würde, wenn wir nicht schon am Baselblick Pause gemacht hätten.

Jenseits des Ortes steigt der Wanderweg auf einer asphaltierten Straße den Hang hinauf. Am Waldrand nehmen wir den rechten Forstweg und steigen weiter bergan. Bald geht es scharf nach rechts, immer noch bergauf, immer noch ein Forstweg. Auf der Höhe können wir durchatmen. Wir halten uns links und laufen auf einem Forstweg fast eben weiter, der nach ca. 750 m auf einen von links kommenden Forstweg trifft, dem wir nach rechts folgen.

Wir befinden uns nun auf der „Hohen Straße", einem alten Verbindungsweg von Lörrach zur Passhöhe Scheideck. Auf dieser „Straße" geht es nun leicht abwärts über den Wittlinger Parkplatz, wo die K6344 überquert wird. Weiter geht es, gemeinsam mit Radfahrern, Joggern und Nordic Walkern. Nach 1,3 km weist die rote Raute nach links, wir steuern die Burgruine Rötteln an, deren stark befestigte Mauer bald durch die Bäume schimmert.

Vor der Burg erhebt sich mächtige Buchen, deren Wurzeln sich an eine Feldformation klammern, deren Schichteinfallen sehr schön das Abbiegen der Gesteinsschichten beim Einbruch des Rheintalgrabens im Tertiär verdeutlicht.

Durch einen Torbogen betreten wir das Gelände der Burg, ehemals Sitz der Herren von Rötteln, deren Nachfahren später Herrscher über die „obere Markgrafschaft" waren. Die in Teilen gut erhaltene Ruine kann gegen Entgelt besichtigt werden. Vor dem Verlassen des Burggeländes, wieder durch ein Tor, machen wir Rast im Biergarten der Burgschenke Rötteln, malerisch unter Linden gelegen.

 

Zwischen Rheintal und Wiesental

 

Vom unteren Tor laufen wir auf der Straße bergab zum Parkplatz, wenden uns dort nach links. Über einen Feldweg schlängelt sich der Wanderweg in Richtungdes Weilers  Rötteln, dessen Kirche wir schon jenseits der Autobahn erblicken. Der Belag wechselt von Splitt zu Asphalt, wir unterqueren die Autobahn A 98 und sind schon am Rand des kleinen Weilers, der sich malerisch um die alte St.Laurentiuskirche gruppiert. Geradeaus geht es an den Häusern vorbei, der Weg biegt nach links in den „Friedrich-Holdermann-Weg" ein, der uns an Obsthainen und Gärten vorbei in großem Bogen an den Stadtrand von Lörrach bringt. Wir bleiben auf diesem Weg, bei der Kreuzung mit der L 141 gehen wir jenseits der Straße halblinks in den Burgweg.

Dieses Sträßchen leitet uns in den alten Dorfkern von Tumringen, heute ein Stadtteil von Lörrach. Am Gasthaus Engel (leider erst ab 17 Uhr geöffnet) schwenkt der Wanderweg nach rechts. Steil geht es auf der Luckestraße bergan. Am Ortsrand nehmen wir an einer Weggabelung den linken Fahrweg, der uns durch Streuobstwiesen und über Getreideäcker auf die Höhe zum Wasserbehälter bringt. Wir blicken zurück und sehen das Wiesental mit seiner Kette von Dörfern und Industriebetrieben, die sich bis zur Stadt Schopfheim erstrecken. Darüber der Hotzenwald, der Zeller Blauen und die Hohe Möhr, letzte Ausläufer des Schwarzwaldes.

Wir wenden uns nach links und folgen dem Sträßchen , das leicht nach Südwesten ansteigt. Bei einem Waldstück auf der rechten Seite verlassen wir diesen Weg nach links, nehmen bei einem einzeln stehenden Obstbaum den rechten Weg und gelangen schließlich zur Daur-Hütte am Rande des Käferholzes, hoch oben auf dem Tüllinger Berg. Eine Rasthütte und ausreichend Tische und Bänke bieten sich für eine Rast an. Von nun an geht es nur noch eben oder abwärts.

Im Wald schwenkt der Weg nach links und am Waldrand sofort wieder nach rechts. Wir haben nun einen Waldweg vor uns, von dem aus wir immer wieder herrliche Fernblicke in das Wiesental, den Dinkelberg und am Horizont den Schweizer Jura haben. Bei entsprechendem Wetter würden auch die Alpen zu sehen sein. Am Ende des Waldes liegt vor uns der Lindenplatz, ein beliebter Aussichtspunkt auf das Dreiländereck. Unter uns glänzt der Rhein auf seinem Weg von Basel nach Norden, im Westen erstreckt sich der Sundgau und die Burgundische Pforte - Einfalltor für milde Luftmassen aus Südwesten. Im Südosten schließlich der Fernsehturm auf der Anhöhe St.Chrischona, schon auf Schweizer Gebiet.

 

Von der Lindenhöhe hinab ins Wiesental - Endspurt

 

Wir gehen auf der Straße abwärts zum Gebäudekomplex der Schule für Erziehungshilfe, vor der wir an einer Bushaltestelle (Linie 8 vom Bahnhof Lörrach) nach rechts abbiegen und in einem Bogen an den Schulgebäuden vorbeilaufen. Schließlich betreten wir aber doch das Gelände der Schule, denn der Wanderweg führt uns zu einem Kleinod der Region, der Kirche St. Odilien, von deren mauerbewehrter Aussichtsplattform wir Basel und das Dreiländereck vor uns liegen sehen.

Der Abstieg auf einem Treppenweg hinunter zum Verbindungssträßchen von Lörrach nach Weil ist hart. Wir laufen auf der kleinen, aber stark befahrenen Straße wenige Meter nach links und biegen dann rechts in einen abwärts führenden Feldweg ein. Ein Schild mit der deutschen und schweizerischen Flagge neben einem verrosteten Schlagbaum, das ist die Grenze zur Schweiz. Wie problemlos kann doch das Überschreiten einer Staatsgrenze für Wanderer sein!

Weiter geht es bergab, teilweise auf Treppen, an Weinbergen vorbei, durch eine Ansammlung von Garten- und Wochenendhäusern hindurch, bis wir am ehemaligen Freibad den Talboden der Wiese erreichen. Wir überqueren den Fluss und wenden uns am ehrwürdigen Zollhaus der Schweizer Grenzwache nach rechts auf den Dammweg, der uns an der Wiese entlang sicher zum Endpunkt der Wanderung geleitet.

Es ist schon einen Gedanken wert sich vorzustellen, dass die Quelle der Wiese hoch oben am Feldbergpass liegt, den wir vor drei Tagen passiert haben.

Wir bleiben immer auf dem linken Wieseufer, bis wir unter einer Eisenbahnbrücke hindurchkommen. Hier biegen wir nach links in den Park Langen Erlen ein, einen kleinen Tierpark mit Streichelzoo und Kinderspielplätzen. Die letzten Meter laufen wir parallel zur Eisenbahnlinie, die sich hoch über dem Wohngebiet, das wir durchwandern, mit ihren Gleis- und Bahnhofsanlagen des Badischen Bahnhofs hinzieht.

Nach einem letzten Schwenk nach rechts durch eine Eisenbahnunterführung hindurch sehen wir links das Ziel der Wanderung vor uns: Basel Badischer Bahnhof. Gemischte Gefühle: Erleichterung es geschafft zu haben, Bedauern, dass die Wanderung zu Ende ist, Erinnerung an viele Begegnungen, Landschaftsbilder ohne Zahl.

Es lohnt sich, den Westweg zu laufen.